Angst überwinden - Coaching mit MindVisory

Angst: So lässt sie sich überwinden.

Das Herz pocht als wolle es aus der Brust springen, die Kehle ist trocken, die Gedanken rasen, man will einfach nur weg. Die typischen Symptome der Angst äußern sich heute noch genau so wie bei unseren Vorfahren. Nur dass wir sie heute selten deshalb empfinden, weil wir plötzlich einem Säbelzahntiger gegenüberstehen, sondern weil wir vor einem großen Publikum sprechen, in ein Flugzeug steigen oder eine schwierige persönliche Situation bewältigen müssen.

 

Jeder Mensch hat ein anderes Angstniveau. Während einer schon Herzklopfen bekommt, wenn er nur daran denkt auf einen Motorroller steigen zu müssen, fängt für den anderen der Spaß erst an, wenn die Tachonadel seines Motorrads über die 100er-Marke klettert. Einer meistert gelassen die anspruchsvollsten Klettersteige, ein anderer traut sich nicht aus dem dritten Stock nach unten zu sehen. Auch wie sich die Angst äußert ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie kann in Form eines leicht mulmigen Gefühls irgendwo im Bauch kribbeln oder als heftige Welle über einen hinwegspülen.

Angst ist menschlich - wann wird sie zu viel?

Angst ist ein menschliches Grundgefühl – und oftmals eine gute Sache. Denn Angst macht uns aufmerksam und hilft uns, die Kräfte und Energien zu mobilisieren, die nötig sind, um uns in einer Gefahrensituation zu schützen oder aus ihr zu retten indem wir angreifen oder fliehen. Wird die Angst jedoch irrational, beraubt sie uns unserer Lebensqualität und jeder Menge Möglichkeiten. Denn in solchen Fällen besteht objektiv gesehen keine Gefahr.

 

Diese irrationale Angst kann sich bis ins Krankhafte steigern, dann spricht man von einer Angststörung. Einer Meta-Studie zufolge, die im Jahr 2016 im Magazin „Brain and Behavior“ veröffentlicht wurde, leiden EU-weit acht Prozent der Bevölkerung innerhalb eines Jahres an einer Angststörung. Andere Studien deuten auf eine fast doppelt so hohe Zahl hin, da die Dunkelziffer derjenigen, die sich keine Hilfe holen, recht hoch geschätzt wird.

 

Angst besiegen: Ein Coaching eröffnet neue Potenziale

Auslöser für Angst gibt es verschiedene. Die Angst vor Höhe, dem Fliegen oder vor Spinnen wird von einer bestimmten Situation herbeigeführt. Betroffene reagieren (objektiv übertrieben) ängstlich, wenn eben diese Situation eintritt, sind ansonsten in ihrem Leben aber nicht eingeschränkt. Angst zu überwinden oder gar dauerhaft zum Verschwinden zu bringen, ist auf unterschiedliche Arten möglich. Ein guter Coach kann Erstaunliches bei Ängsten oder Phobien leisten, so dass sich der ehemals Betroffene wieder komplett frei und sicher fühlt.

 

Sprechen Sie uns an, wenn wenn Sie erfahren möchten, wie so ein Angst-Coaching abläuft und was es Ihnen bringen kann.

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Manchmal ist die Ursache für Ängste unklar

Es kommt auch vor, dass die Ursache der Angst nicht unmittelbar greifbar ist. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn Menschen in schwierige Lebenssituationen geraten wie eine finanzielle Krise, eine  Krankheit, der Verlust des Arbeitsplatzes oder eines lieben Menschen. In vielen Fällen starten Körper und Geist dann früher oder später ein bestimmtes „Bewältigungsprogramm“, das hilft, das lähmende Gefühl der Angst zu überwinden und wieder ins Handeln zu kommen.

 

Belastet die Angst dauerhaft, schränkt das Leben merklich oder bis zur Handlungsunfähigkeit ein und äußert sich eventuell sogar in Panikattacken mit heftigen körperlichen Symptomen (Atemnot, Schwindel, Herzrasen etc.), sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen, um die Ursache der Angst zu ergründen und wieder ein Leben ohne Angst zu führen. 

 

TIPPS ZUM UMGANG MIT ÄNGSTEN

Ist die Angst nicht chronisch, können – neben Angst Coaching oder dem regelmäßigen Hören eines Audioprogramms wie Angst in Neugier umwandeln – ein paar Strategien helfen die Angst zu überwinden.

 

1. INS HANDELN KOMMEN

 

Zunächst einmal scheint Angst zu lähmen. Lassen Sie dieses Gefühl kurz zu und machen Sie sich dann klar, dass die momentane Situation nicht wirklich lebensbedrohlich ist. Wo ein Neandertaler seinen Speer herausgeholt hätte, um sich aus seiner misslichen Lage zu befreien, überlegen Sie welche mentalen Speere Ihnen zur Verfügung stehen, um die Situation erträglicher zu machen. Das kann ein Atemritual vor dem Vortrag sein, eine Weiterbildung, um den Arbeitsplatz zu sichern oder eine Abmachung mit dem „Angstobjekt“ (z.B. „Ok, Spinne. Du bleibst auf deiner Seite, ich auf meiner und wir lassen uns in Ruhe.“).

 

2. AKTIV WERDEN

 

Das ist wörtlich gemeint. Bewegung löst die Anspannung und Angststarre. Gehen Sie spazieren, radeln Sie oder hüpfen Sie einfach auf der Stelle. Liegen Sie nachts wach und werden von der Angstkeule erwischt, schalten Sie das Licht an und stehen Sie auf. Trinken Sie Tee, gehen Sie durch die Wohnung, räumen Sie auf, bis Sie wieder müde werden.

 

3. ÄNGSTE FORMULIEREN

 

Vielen ist es unangenehm zuzugeben, dass Sie Angst haben, da sie es als ein Zeichen von Schwäche interpretieren. Doch zu versuchen, Angst zu unterdrücken, lässt sie nur mächtiger werden. Sprechen Sie mit Freunden, der Familie oder Kollegen, denen Sie vertrauen über Ihre Angst. Sie werden sehen, Sie sind nicht der einzige, dem es ab und zu so geht. Auch die Gedanken aufzuschreiben, die einem in einer Angstsituation durch den Kopf gehen, hilft. Was einmal ausformuliert ist, verschwindet leichter aus dem Gedankenkarussell und klingt beim Durchlesen vielleicht schon gar nicht mehr so schlimm.

 

Lassen Sie Angst zu – aber nicht, dass Sie Ihr Leben bestimmt. Nutzen Sie Ihr volles Potenzial, indem Sie mit Angst umzugehen wissen und sie in positive Energie umwandeln können. Unser erfahrenes Coaching-Team von Mindvisory unterstützt Sie gern dabei.

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