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Gesundheits-Coaching

Gesund bleiben bzw. werden - Das bringt Coaching.

Mit dem Herbst kommt auch der Schnupfen. Wenn die Temperaturen draußen sinken und drinnen dank Beheizung steigen, nimmt auch die Zahl der Erkältungen und Grippeerkrankungen zu. Denn Kälte und durch die Heizungsluft trockene Schleimhäute machen es den Erregern leichter, in unsere Körper einzudringen. Auch wenn Erkältungen meist harmlos sind und jeder Mensch sie im Schnitt mehrmals pro Jahr bekommt, dürfte angesichts von Corona dieses Jahr jedes Husten und Halskratzen noch sensibler und kritischer wahrgenommen werden als sonst. Deshalb lohnt sich gerade jetzt ein Gesundheits-Coaching, dank dessen Sie gesund bleiben, indem Sie unter anderem Ihr Immunsystem schnell und entspannt stärken.

 

Gesundheits-Coaching von MindVisory

Das Besondere an einem Gesundheits-Coaching von MindVisory ist, dass unsere Coaches nicht nur umfangreiche Ausbildungen haben und sich regelmäßig fortbilden. Sie verfügen auch allesamt über jahrelange Praxiserfahrung und können deshalb konkret und individuell bei spezifischen Fragestellungen unterstützen.

 

So hat MindVisory-Geschäftsführer und Coach Ulrich Oldehaver beispielsweise ein Audioprogramm entwickelt, das die Regeneration beschleunigt – eine wichtige Komponente, um gesund zu bleiben. Zum Programm

 

Auch MindVisory-Coach Petra Wolfram hat als Trainerin Sportler zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen begleitet und weiß genau, welches Gleichgewicht aus Anspannung und Entspannung, aus Ernährung, Bewegung und Schlaf das individuell richtige ist, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

 

Wer profitiert von einem Gesundheits-Coaching?

Ein Gesundheits-Coaching ist grundsätzlich für jeden sinnvoll. Denn wer möchte sich schon müde, angeschlagen und nicht auf Höhe seiner Leistungsfähigkeit fühlen? So kann Ihnen ein Gesundheits-Coach zum Beispiel helfen, wenn ...

 

... Sie das Gefühl haben, ständig zu kränkeln.

... Sie sich häufig müde und abgeschlagen fühlen.

... Sie viel Stress in Job und Privatleben haben.

... Ihre Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht geraten ist.

... Sie sich mehr Energie und Motivation für Ihren Lebens- und Berufsalltag wünschen.

 

Sprechen Sie uns an, wenn wenn Sie erfahren möchten, wie so ein Gesundheits-Coaching abläuft.

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Was ist Gesundheits-Coaching?

Die Grundlage effektiven Gesundheits-Coachings ist zunächst einmal, das Stressmanagement des jeweiligen Klienten zu verbessern oder zu optimieren. Wie Stress entsteht, stellt zum Beispiel Professor Gert Kaluza in seiner Stressampel dar:

 

  1. Stressoren: Das sind innere oder äußere Stressverstärker oder -verursacher wie Zeitdruck, soziale Konflikte, zu viel Arbeit oder zu hohe Leistungsanforderungen.
  2. Persönliche Stressverstärker: Damit sind persönliche Denkweisen und Motive gemeint, die dazu führen, sich selbst unter Druck zu setzen, beispielsweise Perfektionismus, Streben nach Kontrolle oder Ungeduld.
  3. Stressreaktionen: Diese umfassen die individuelle „Antwort“ auf Stress, also die körperliche, emotionale und/oder verhaltensbezogene Aktivierung von Energie, um die Stresssituation zu bewältigen.

 

Wer keine Werkzeuge hat, mit denen er Stress managen kann, wer immer unter Strom steht und nicht entspannt, wird langfristig in Erschöpfung und Krankheit schlittern. Gesundheits-Coaching hilft also zunächst einmal dabei, den Alltag stressfreier zu gestalten, private und berufliche Prioritäten zu setzen, „Offline-Zeiten“ einzuplanen und einzuhalten und dadurch Stress möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.

 

Zudem arbeitet der Gesundheits-Coach mit Ihnen daran, stresserzeugende oder -verstärkende Denkweisen und Einstellungen achtsam und sensibel wahrzunehmen und bewusst andere Muster zu entwickeln. Auch das Erarbeiten von Techniken, um die körperliche und geistige Anspannung und Erregung zu mildern und abzubauen, sodass Sie sich erholen können, gehört zu den grundlegenden Aufgaben des Gesundheits-Coachings. Dabei ist immer wichtig, dass die jeweiligen Maßnahmen für den Klienten nachvollziehbar, realistisch umsetzbar und wichtig genug sind, um überhaupt damit anzufangen.

Ziele von Gesundheits-Coaching

Das Ziel von Gesundheits-Coaching ließe sich zusammenfassen als „Seien Sie gesund und bleiben Sie es auch!“. Unter diesem Dach Gesundheit gilt es nun für den Gesundheits-Coach bei seinem Klienten:

 

  • Vitalität und Wohlbefinden zu erhöhen
  • seine Leistungskraft wieder zu erreichen, sie zu erhöhen oder zu verbessern
  • Immunsystem und Gesundheit schnell und entspannt zu stärken
  • einen gesunden Normalzustand zu halten bzw. wieder zu erreichen
  • die Ernährung zu optimieren
  • Fitness aufzubauen
  • Stress und Burnout vorzubeugen

 

Etwas ausführlicher dargestellt, kann das Coaching für die Gesundheitsförderung und das Gesundheitsmanagement Folgendes leisten:

 

1. ERHOLUNG BESCHLEUNIGEN

Wer schneller regeneriert, ist früher wieder leistungsfähig. Das gilt für den Sport ebenso wie für das Berufs- und Alltagsleben, denn beides stellt eine Belastung für den Körper dar, die er verarbeiten muss. Bekommt er keine Gelegenheit, die Belastungsreize zu verarbeiten, werden Körper und Geist immer müder, die Leistungsfähigkeit nimmt ab – bis hin zum Burnout. Bekommt er dagegen die Zeit, die er braucht, um zu regenerieren, wird das die individuellen Fähigkeiten und Ressourcen nicht nur wiederherstellen, sondern dank der gemachten Erfahrungen, erlernten Coping-Mechanismen und gewonnenen Routine auf ein neues Niveau heben.

 

Um diese notwendigen Erholungsprozesse anzustoßen, ist es wichtig, besonders auf drei Faktoren zu achten, nämlich die Ernährung (komplexe Kohlenhydrate, Proteine, ausreichend Mikronährstoffe, wenig Fett, Zucker und Alkohol), aktive Entspannungstechniken (Meditation, Yoga etc.) und genügend Schlaf (bestenfalls sieben bis acht Stunden pro Nacht). Gesundheits-Coaching unterstützt Sie dabei, Ihren Alltag so zu strukturieren, dass Sie diese Faktoren mühelos umsetzen können.

 

2. Gute Entspannungsfähigkeit entwickeln

Wie im vorangegangenen Absatz schon angedeutet, gehört es zu einem gesunden, dauerhaft stressfreien Leben dazu, sich aktiv entspannen zu können. Denn Stress versetzt den Körper in eine Art Alarmzustand: Atem- und Herzfrequenz beschleunigen sich, die Muskeln spannen sich an und der Blutdruck steigt. Da der Körper kein situationsbedingtes Ventil hat, um die Stressreaktion abzubauen (z. B. einen Kampf oder wegrennen), müssen Sie eine andere Möglichkeit schaffen, um die Anspannung loszuwerden. Sonst drohen auf Dauer Schlafstörungen, Herzerkrankungen, Erschöpfung oder Bluthochdruck.

 

Neben klassischen Techniken, wie Autogenes Training, Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung, die Sie unter professioneller Anleitung erlernen sollten, gibt es noch ein paar Notfall-Tipps für die schnelle Entspannung in akuten Stresssituationen, zum Beispiel:

 

  • Bewusst atmen: Die Lungenbläschen sind von Nervenfasern umgeben, die vom Vagusnerv ausgehen. Das ist der größte Hirnnerv, und er hat sowohl Einfluss auf fast jedes menschliche Organ als auch auf das körperliche Befinden. Deshalb wird er manchmal auch als „Erholungsnerv“ bezeichnet. Durch tiefes Einatmen dehnen Sie die Lungenbläschen und stimulieren den Vagusnerv. Eine einfache Atemübung ist, sich mit geradem Rücken und geschlossenen Augen hinzusetzen und sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen bis vier zu zählen. Mehrmals wiederholen. Fortgeschrittene können auch auf vier Takte einatmen, die Luft anhalten und bis sechs zählen und auf acht wieder ausatmen. Achten Sie darauf, dass sich beim Einatmen Ihr Bauch hebt, nicht nur der Brustkorb.
  • Augen entspannen: Wer den ganzen Tag am Bildschirm sitzt, hat irgendwann das Gefühl, nicht mehr richtig gucken zu können. Manche Menschen bekommen sogar Kopfschmerzen. Das stundenlange Starren auf den Computerscreen strengt die Augen an – und bei konzentrierten Arbeiten auch den Kopf. Gönnen sie deshalb Augen und Gehirn regelmäßig eine kurze Pause. Zum Beispiel, indem Sie die Augen schließen, Daumen und Zeigefinger an die Nasenwurzel legen und leicht kneten. Eine solche Augenmassage wirkt entspannend und gibt Blick und Konzentration eine Pause. Alternativ kann es auch helfen, alle 30 Minuten für eine oder zwei Minuten bewusst vom Bildschirm hoch- und in die Ferne zu schauen. Wenn Sie im Büro kein Fenster in Sichtweite haben, suchen Sie sich ein Bild oder notfalls auch den Kaffeeautomaten in der Ecke als „Blickfang“.
  • Spazieren gehen: Wer sich draußen an der frischen Luft bewegt, entspannt die Muskulatur, beruhigt seine Nerven und der Blutdruck sinkt. Am besten suchen Sie sich eine Grünfläche wie einen Park oder einen Wald, das soll die Entspannung noch verstärken. 30 Minuten genügen für positive Effekte.
  • Mundwinkel hochziehen: Lachen Sie! Auch wenn Ihnen eigentlich eher nach Weinen zumute ist. Forscher der amerikanischen Loma Linda University haben zum Beispiel herausgefunden, dass Lachen Stresshormone abbaut. Bei den lachenden Probanden sank die Konzentration der Stresshormone Cortisol (um 38 %) und Adrenalin (39 %), der Adrenalinspiegel senkte sich sogar um 70 Prozent, während bei der nicht lachenden Kontrollgruppe der Stresshormonspiegel unverändert hoch blieb.

3. Auf sich achten lernen

Um Stresssituationen durchzustehen, entwickelt jeder eigene Bewältigungsstrategien oder neudeutsch auch „Copingstrategien“. Das ist wichtig, allerdings tragen einige Strategien mittelfristig dazu bei, dass sich die Situation eher verschlimmert. Zu diesen sogenannten destruktiven Copingstrategien gehört zum Beispiel das Betäuben durch Alkohol oder Drogen sowie Frustessen oder den eigenen Druck aggressiv auf andere abzuladen. Gesundheits-Coaching hilft Ihnen dabei, von destruktiven auf positive Copingstrategien umzustellen.

 

Eine der wichtigsten ist die Achtsamkeit, mittels derer Sie Stresssituationen frühzeitig erkennen, sich bewusstmachen, was Sie brauchen, damit es Ihnen besser geht, und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Das kann sein, sich besonders ausgewogen zu ernähren, sich einen verständnisvollen Gesprächspartner zu suchen, sich regelmäßig zu bewegen oder auch Entspannungstechniken anzuwenden. Achten Sie auf sich. Denn wer gut zu sich ist und für ein gesundes körperliches und geistiges Fundament sorgt, der wird belastbarer. Und je belastbarer Sie sind, desto besser können Sie Stress bewältigen.

 

4. Selbstheilungskräfte aktivieren

Es mag esoterisch klingen, aber unser Körper kann auch ohne Medikamente und Mittelchen sehr gut auf sich und seine Gesundheit achtgeben. Er tut es jede Sekunde, die wir am Leben sind, indem er Zellen erneuert, mehr oder weniger von bestimmten Hormonen produziert und über das Immunsystem fortlaufend prüft, ob Gefahren durch Krankheitserreger drohen.

 

Je pfleglicher wir unseren Körper behandeln, desto besser kann er sich selbst heilen. Das heißt: Negatives möglichst meiden, nicht zu viele Vorhaben in einen zu kurzen Zeitraum packen, fühlen und machen, was einem guttut. Es bringt zum Beispiel nichts, sich zum Yoga zu zwingen, nur weil man gelesen hat, dass das gut für die Entspannung sei, wenn man morgens schon mit Grauen daran denkt, dass man abends auf die Matte muss. Wenn Ihnen dagegen Radfahren Spaß macht, tun Sie das stattdessen. Oder Malen Sie, basteln Sie, machen Sie Musik. Ein Gesundheits-Coach kann Ihnen dabei helfen, herauszufinden, was Ihre „Kraftaktivität“ ist.

 

5. Schlafhygiene und erholsamer Schlaf

Liegen Sie regelmäßig nachts wach oder haben Sie Schwierigkeiten, überhaupt erst einzuschlafen? Das könnte am Stress liegen. Denn der trägt laut Deutscher Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSIV) erheblich zu Schlafstörungen bei. Fatal, denn im Schlaf laufen wichtige Erholungs- und Regenerationsprozesse im Körper ab: Der Blutdruck sinkt im Tiefschlaf, der Körper baut Stoffwechselprodukte ab, das Gehirn sortiert Informationen, Zellen regenerieren und das Immunsystem stabilisiert sich.

 

Deshalb ist guter Schlaf wichtig, und den können Sie durch Schlafhygiene und schlaffördernde Verhaltensweisen wahrscheinlicher machen. So gehört zu Ersterer zum Beispiel, dass das Zimmer, in dem Sie schlafen, absolut dunkel und möglichst ruhig ist. Auch die Ernährung hat Einfluss auf die Schlafqualität, so können spätes, üppiges Essen sowie Koffein oder übermäßiger Alkoholkonsum den Schlaf stören. Außerdem sollten Sie nicht im Bett noch am Handy oder dem Tablet daddeln. Dass Sie danach schlechter einschlafen, liegt Schlafmedizinern zufolge nicht nur am Licht des Displays, sondern auch daran, dass Sie Ihrem Körper beibringen, dass das Bett nicht (nur) zum Schlafen da ist. Also raus mit Handy, Laptop und Fernseher!

 

Ein Gesundheits-Coaching kann Sie dabei unterstützen, Routinen zu entwickeln, die Ihren Schlaf und dadurch auch Ihr körperliches Befinden, Ihre geistige Leistungsfähigkeit und Ihr Immunsystem verbessern. So hat es die Erkältung dann deutlich schwerer – und nicht nur die.

 

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